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So startest du ein Solopreneur-Business für 217€ im Monat – Mein komplettes Setup

So startest du ein Solopreneur-Business für 217€ im Monat – Mein komplettes Setup

2607 Euro im Jahr. Das ist meine komplette Burn-Rate als Solopreneur im dritten Jahr. Kein VC, kein Kapital, nur ein ultra-lean Setup. Hier ist genau, wie ich es mache – und wie du es auch kannst.

Hinweis: Alle genannten Preise entsprechen meinem Stand zum Zeitpunkt der Aufnahme und können sich ändern. Bitte prüfe die aktuellen Preise auf den jeweiligen Webseiten.

Die Wahrheit über meine Kosten

Ich bin im dritten Jahr als Solopreneur. Ich baue Software-as-a-Services und Mobile Apps. Mein Ziel? Komplett von meinen eigenen Projekten leben zu können.

Bis jetzt hatte ich noch keinen Durchbruch. Aber weißt du, was? Ich kann trotzdem weitermachen.

Warum? Weil mein Setup so günstig ist, dass ich es fünf Jahre durchziehen kann, ohne broke zu gehen.

2607 Euro im Jahr. 217 Euro im Monat.

Das ist meine komplette Burn-Rate. Und ich zeige dir jetzt genau, wie das möglich ist.

Für wen ist dieses Setup?

Bevor wir reingehen: Dieses Setup ist nicht für jeden.

Es ist nicht für Leute, die mit Venture Capital ein Software-Business ultraschnell skalieren wollen.

Es ist für Leute, die:

  • Neben ihrem Hauptjob Side-Projects aufbauen wollen
  • Nicht viel Geld zum Investieren haben
  • Langfristig denken und lernen wollen
  • Zeit über Geld stellen

Die Währung in diesem System ist nicht Geld, sondern Zeit.

Je mehr Zeit du reinsteckst, desto mehr kannst du erreichen. Und genau deswegen funktioniert es für mich.

Mein komplettes Setup – Die Basics

VPS (Virtual Private Server) – 27,36€/Monat

Meine Projekte müssen irgendwo laufen. Solopreneurpage, Kundenwebseiten, meine eigene Webseite – alles läuft auf einem VPS.

Ich habe einen bei Hostinger. Vier Kerne, 16 GB Arbeitsspeicher. Reicht vollkommen aus.

Mit all meinen Projekten nutze ich vielleicht 10% der CPU. Ich habe noch massig Puffer.

Ein VPS ist der Key, wenn du als Indie-Hacker oder Solopreneur arbeitest.

Domains – ca. 11-12€/Monat

Digitale Grundstücke. Ich kaufe zu viele Domains. Impulsiv. Die ich dann nicht benutze.

Aktuell habe ich circa 20 Domains. Manche für aktive Projekte, manche "für später" (die dann nie kommt).

Aber Domains sind essentiell. Ohne Domain kein Business.

Aldi Talk – 8,99€/Monat

Mein Geschäftshandy. Ganz simpel. Günstig. 10 GB oder so.

Ich brauche das eigentlich nur für eine Mobilnummer und um mit Kunden über WhatsApp zu schreiben.

Mehr nicht.

Versicherungen – variabel

Zwei Versicherungen sind für mich essentiell:

Berufsunfähigkeitsversicherung Berufsunfähigkeitsversicherung Falls ich schwer krank werde und nicht mehr arbeiten kann.

IT-Haftpflichtversicherung Das ist extrem wichtig. Es kann so viel schiefgehen:

  • Abmahnung wegen fehlendem Impressum? 800 Euro Strafe.
  • Datenschutzregeln übersehen? Abmahnung.
  • Irgendein rechtlicher Fehler? Die Versicherung hilft.

Ohne IT-Haftpflicht würde ich nicht schlafen können.

Die essentiellen Lizenzen

Apple Cloud (2TB) – 9,99€/Monat

Backup von Projekten, Datenbanken, Bildern, Videos. Alles.

2TB reichen aktuell aus. Für mich essentiell.

Claude AI Pro – 23€/Monat

Das ist absolut essentiell.

KI macht mich gefühlt zehnmal schneller. Klar, man muss alles prüfen. Aber ohne Claude würde ich so viel länger für alles brauchen.

Programmieren, Researchen, Content – Claude hilft mir überall.

iOS Developer Lizenz – 8,25€/Monat

99 Euro im Jahr. Pflicht, wenn du Apps im App Store veröffentlichen willst.

Google Play Store kostet übrigens einmalig 25 Euro. Apple verlangt die Gebühr dagegen jährlich.

Aber so ist es halt.

SevDesk – 27,25€/Monat

Mein Buchführungstool. Extrem wichtig.

Bitte, bitte fangt direkt an, eine ordentliche Buchführung zu machen. Das wird euch früher oder später extrem auf die Füße fallen.

Ich habe mit Leuten gequatscht, die sagen: "Ja, ich mache Buchführung in einer Excel-Tabelle."

Digga, mach das nicht.

Das ist erstmal nicht erlaubt. Die Dokumente müssen verschlossen sein, sodass man sie nicht editieren kann. Und es gibt 10 Jahre Aufbewahrungspflicht.

Investiert in ein Tool wie SevDesk oder Lexoffice. Es lohnt sich.

Geschäftsadresse – 5,99€/Monat

Ein Postfach, wo Briefe hingeschickt werden können.

Du kannst diese Adresse in deinem Impressum angeben, dann musst du nicht deine private Adresse nutzen.

Super essentiell für mich.

Google Workspace – 8€/Monat

Meine Business-E-Mail.

Das Geile: Ich kann darüber alle Domain-E-Mails verwalten. Zum Beispiel habe ich support@solopreneurpage.com als Alias.

Ich muss nicht für jede Domain einen neuen E-Mail-Account machen. Ein Account, viele Aliase.

Für mein Business extrem wichtig.

Marketing & Content-Tools

CapCut Pro – 16,58€/Monat

Video-Editing. Für YouTube, TikTok, Instagram.

Einfach zu benutzen, funktioniert gut.

Canva Pro – 9,17€/Monat

Designs, Thumbnails, Social-Media-Posts.

Bin super zufrieden mit Canva. Für Non-Designer wie mich perfekt.

Metricool – 15,50€/Monat

Eines der wichtigsten Tools für mich.

Das Content-Game ist verrückt. Du musst so viel posten, auf so vielen Plattformen. Ohne Metricool würde ich durchdrehen.

Metricool ist ein Social-Media-Planungstool. Ich schedule alle Posts für den ganzen Monat vor.

Ohne dieses Tool würde ich direkt einen Content-Burnout kriegen.

Wenn du eine Personal Brand aufbauen willst, wirst du so ein Tool brauchen. Alles händisch zu posten macht dich krank.

Envato – 17,26€/Monat

Design-Assets und lizenzfreie Musik.

Für Videos, für Content. Hilft mir sehr.

Die Gesamt-Rechnung

Lass uns zusammenrechnen:

  • VPS: 27,36€
  • Domains: 12€
  • Aldi Talk: 8,99€
  • Versicherungen: variabel
  • Apple Cloud: 9,99€
  • Claude AI Pro: 23€
  • iOS Developer: 8,25€
  • SevDesk: 27,25€
  • Geschäftsadresse: 5,99€
  • Google Workspace: 8€
  • CapCut Pro: 16,58€
  • Canva Pro: 9,17€
  • Metricool: 15,50€
  • Envato: 17,26€

Total: ca. 217€ im Monat Im Jahr: ca. 2607€

Das finde ich ziemlich günstig, muss ich sagen.

"Aber Max, was ist mit Krankenversicherung, Altersvorsorge, Marketing?"

Gute Frage. Hier kommt der Game Changer:

Ich habe einen Midi-Job.

Das bedeutet:

  • Ich bin krankenversichert
  • Sozialversicherung läuft
  • Altersvorsorge läuft
  • Ich bekomme Gehalt

Das Gehalt nutze ich zum Leben. Und ich kann alles, was ich spare, komplett ins Business reinstecken.

Das ist genau der Punkt, warum dieser Ansatz für mich so gut funktioniert.

Ich muss nicht direkt vom Business leben. Ich habe keinen ultra hohen Stresslevel.

Warum dieses System für dich funktionieren könnte

Viele von euch haben einen Vollzeitjob, aber ihr habt Projekte, die ihr mit Leidenschaft nebenbei programmiert.

Ihr möchtet fulltime gehen – aber ihr könnt es euch nicht leisten.

Und ich sage euch: Das ist vollkommen okay.

Diese ganzen Hustler da draußen sagen: "Nein, das ist ja gar nicht richtig Business. Max, das ist ja ganz schön weak. Du bist ja gar nicht richtig all-in."

Das ist Schwachsinn. Hört nicht auf die Leute.

Es ist absolut clever, weil wir wollen in dem Game lange bleiben. Nicht nur ein Jahr, dann broke, dann können wir es nicht mehr machen.

Ich will das langfristig sehen.

Wenn ich nach fünf Jahren immer noch nicht profitabel bin, ist das okay. Ich habe in diesen fünf Jahren so krass viel gelernt, dass ich früher oder später mit diesem Wissen meinen Return on Investment habe.

Breakeven? Kein Problem.

Um breakeven zu gehen, brauche ich nicht viele Projekte im Jahr.

Sagen wir mal, ich verkaufe zwei Webseiten im Jahr für 1500 Euro.

1500 Euro ist eine günstige Webseite. Zwei Stück = 3000 Euro.

Boom, Burn-Rate wieder drin.

Zwei Projekte im Jahr – das kriegt man auf jeden Fall hin.

Man muss nicht sofort Umsatz machen. Man hat nicht den ultra hohen Stresslevel.

Natürlich ist es auch viel Arbeit. Viel Stress. Vor allem viel Zeit, die du neben der Arbeit reinsteckst.

Aber ich habe mir bewusst dieses Setup gebaut, weil es mir Zeit kauft.

Zeit zum Lernen. Zeit zum Herausfinden. Zeit zum Ausprobieren.

Klar, ich verdiene am Anfang nichts. Aber ich kann langfristig aufbauen.

Nicht schnell Geld machen, sondern gucken, lernen und hoffentlich was finden, was funktioniert – und was dann auch Umsatz macht.

Nicht für jeden – aber vielleicht für dich

Das ist kein "Quit-your-job-and-become-a-millionaire"-Setup.

Das ist ein "Build-smart-on-the-side"-Setup.

Es ist langsam. Es ist hart. Das ist wirklich Bootstrapping, bis es wehtut.

Aber ich denke, dass es nachhaltig ist. Weil man in dieser Journey super viel lernt.

Und das ist für mich einer der wertvollsten Punkte an diesem System: Ich kann das machen ohne mega viel Druck und mir Zeit nehmen, wirklich daran zu lernen.

Zeit ist die einzige Investition

Du brauchst Geduld. Das habe ich auch nicht, aber ich möchte es lernen.

Zeit ist die einzige Investition in diesem System.

Und wenn du jung bist wie ich, hast du viel Zeit.

Ich wüsste auch gar nicht, was ich sonst machen sollte. Ich habe nicht so viele Freunde. Ich habe Autismus.

Warum also nicht ein Business machen? Ich habe sowieso nichts anderes.

Die Tools & Affiliate-Links

Wenn du mich unterstützen möchtest und eines dieser Tools nutzen willst, kannst du das über meine Affiliate-Links tun. Du zahlst keinen Cent mehr, aber ich bekomme eine kleine Provision, die mir hilft, dieses Business weiterzuführen.

Keine Pflicht – aber würde mich freuen! 🙏

🌐 Hostinger (VPS Hosting)

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📊 SevDesk – bis zu 50% Rabatt

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📈 Metricool

Das Social-Media-Planungstool, ohne das ich durchdrehen würde. Zu Metricool →

🧑‍⚖️ exali IT-Haftpflicht

Meine IT-Haftpflichtversicherung. Schützt dich vor teuren Abmahnungen. Zu exali →

Alle anderen Tools (Apple Cloud, Claude AI, Canva, etc.) haben keine Affiliate-Programme, aber die findest du einfach über Google.

Fazit: Smart bootstrappen statt schnell scheitern

Jetzt weißt du, wie man mit 217 Euro im Monat ein Solopreneur-Business starten kann, wenn man smart ist und den richtigen Kontext hat.

Das ist kein Get-rich-quick-Setup. Das ist ein Build-smart-and-sustainable-Setup.

Wenn du nebenbei am Starten bist: Was ist deine Burn-Rate? Lass uns transparent darüber reden, wie man günstig starten kann.

Ich hoffe, du konntest was mitnehmen.

Bootstrapping, bis wir davon leben können.

Über den Autor
Max Schneider

Max Schneider

Gründer von SolopreneurPage

Hey, ich bin Max Anton! Als Solo-Entwickler und Indie-Hacker weiß ich genau, wie schwer es sein kann, seine Projekte sichtbar zu machen. Deshalb habe ich SolopreneurPage gebaut – eine Plattform von einem Solopreneur für Solopreneure. Hier teile ich meine Learnings, Tipps und alles, was ich auf meiner Reise lerne.

Meine Mission: Jedem Maker die Tools geben, um seine Arbeit professionell zu präsentieren.

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